Gelebte IT-Integration zwischen Krankenhaus und ambulanter Versorgung

Die Fachkliniken München (FKM) suchten ein neues KIS, um die gewachsenen Strukturen des Hauses mit zwei Kliniken, angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentren sowie Arztpraxen abbilden zu können. Die Entscheidung fiel auf zwei Anbieter: AMC mit dem webbasierten KIS Clinixx und medatixx mit der MVZ-/Ambulanzlösung ixx.vianova. Der ärztliche Geschäftsführer der FKM Dr. Winfried Lubos, der stellvertretende kaufmännische Leiter Peter Förster, IT-Leiterin Andrea Schmalzbauer sowie Controllerin Silke Leppin erklären im Interview ihre Gründe für die Entscheidung.

 

Ein neues KIS einzuführen ist mit viel Aufwand verbunden. Warum haben Sie gewechselt?

Peter Förster: Unser altes KIS konnte die neuen Unternehmensstrukturen nicht mehr darstellen. Daher haben wir ein innovatives Softwaresystem gesucht, das sowohl die Kliniken als auch die MVZs anzeigen kann, aber auch die zukunftsweisenden Ideen, die wir selbst hatten. Dies betrifft die Abbildung mehrerer Standorte und Behandlungszentren, die medizinische und kaufmännische Abbildung von IV-Verträgen sowie die Einführung der elektronischen Patientenakte.

Dr. Winfried Lubos: Wir hatten die Vision, alle Organisationseinheiten unseres Unternehmens miteinander zu vernetzen. Dabei ist eine zukunftsfähige und erprobte IT-Lösung unverzichtbar. Um die komplette ambulante, vor-, voll-, teil- und nachstationäre Behandlungskette in unserer neuen IT-Lösung durchgängig abbilden zu können, sind Clinixx und ixx.vianova eng miteinander verzahnt. Alle Aufnahmen und Bewegungen werden zentral in Clinixx durchgeführt und die anfallenden Patienten- und Falldaten mit ixx.vianova synchronisiert.

Wieso haben Sie mit AMC und medatixx gleich zwei Anbieter gewählt?

Dr. Winfried Lubos: AMC und medatixx sind beides mittelständische Unternehmen mit dem Ruf, auch individuelle Kundenwünsche umzusetzen. Ohne diese Bereitschaft wären unsere vielfältigen Anforderungen nicht realisierbar gewesen.

Andrea Schmalzbauer: Man könnte es auf den Punkt bringen mit einem bewährten Sprichwort: „Schuster bleib bei Deinen Leisten“. Clinixx von AMC ist bereits vielfach in Kliniken im Einsatz, ixx.vianova von medatixx ist in vielen MVZs und Ambulanzen die Software der Wahl. Beide Anbieter haben sich auf diese Bereiche spezialisiert – entsprechend ausgereift ist die jeweilige Software. Da merkt man, dass wir es mit Spezialisten zu tun haben.

Warum wollten Sie ein webbasiertes KIS?

Peter Förster: Ein webbasiertes und in der Praxis erprobtes KIS kann auf sämtlichen Betriebssystemen arbeiten, da es in einem Browserfenster läuft. Den Clinixx-Anwendungsserver betreiben wir bei uns zentral im Haus. Auf den Arbeitsplätzen laufen die klinischen Funktionen im Webbrowser. Neue Arbeitsplätze sind daher schnell einsatzbereit. Dies gibt uns im Umkehrschluss eine sehr hohe Flexibilität. Wenn wir ein neues MVZ als Partner gewinnen, ist es binnen eines Tages an Clinixx angeschlossen. Besonderheiten der technischen Infrastruktur und die geografische Entfernung spielen dabei keine Rolle. Es müssen vor allem keine zusätzlichen Investitionen in Hardware getätigt werden. Alles läuft über das Web. Das kann man als skalierbares System bezeichnen. Auch Updates werden einmal zentral installiert und stehen dann allen Usern sofort zur Verfügung. Das ist relativ leicht zu handhaben, spart Kosten und vor allen Dingen Zeit. Weiterhin ist Clinixx sehr gut in der Anwendung, es bietet ein hervorragendes Handling und eine schnelle übersichtliche Prozessgestaltung. Dank der Oberfläche und der Browserfunktionalität werden unsere Kollegen schnell mit dem System vertraut.


Was kann ixx.vianova?

Silke Leppin: ixx.vianova  ist nach meiner Einschätzung als Administratorin bestens für große und vielschichtige Organisationseinheiten wie die FKM geeignet. Das System ist übersichtlich, leicht bedienbar und kann alle Prozesse in unserem Haus bedarfsgerecht abbilden. Insbesondere in Sachen IV-Verträge ist ixx.vianova stets auf dem aktuellen Stand und die Kinderkrankheiten sind alle gelöst. Hier merkt man, dass der vorhandene Leistungsumfang und die Flexibilität von ixx.vianova das Ergebnis einer konsequent kundenorientierten Produktentwicklung sind. So, wie Clinixx und ixx.vianova bei uns integriert sind, passt einfach alles.


Wie sind Clinixx und ixx.vianova bei Ihnen miteinander verbunden?

Andrea Schmalzbauer: beide Systeme sind so miteinander verschmolzen, dass für den Anwender keinerlei Medienbrüche erkennbar sind. Die Clinixx- und ixx.vianova-Anwender arbeiten jeweils durchgängig in ihrer gewohnten Softwareumgebung. Niemand muss zur Erledigung seiner Aufgaben zwischen den beiden Systemen hin- und herspringen. Im Zusammenspiel zwischen Clinixx und ixx.vianova ist Clinixx für alle Organisationseinheiten und Behandlungsformen das patientenführende System und damit verantwortlich für die Vergabe der eindeutigen Patienten- und Fallnummern. Wird zum Beispiel im MVZ ein ambulanter
Patient aufgenommen, so startet der Anwender die in ixx.vianova eingebettete Patientenaufnahmefunktion von Clinixx. Nach Abschluss der Aufnahme erfolgt die Synchronisation der Patientenstamm- und Falldaten mit allen angeschlossenen Subsystemen (z.B. Labor, Radiologie), so dass dieser Patientenfall in allen Systemen unseres Hauses mit derselben Patienten- und Fallnummer bekannt ist. Ruft eine Kasse an und will Auskunft zu einem Fall, kann man sowohl in Clinixx, als auch in ixx.vianova nachschauen. Das ist wirklich optimal gelöst.

Dr. Winfried Lubos: Was auch ein großer Vorteil ist: Wurde ein Patient ambulant in ixx.vianova aufgenommen und muss doch stationär bleiben, braucht man nur die Fallakte zu wechseln; alle dokumentierten Daten kann man in ixx.vianova nachschauen und gleichzeitig in Clinixx weiterarbeiten: Ein Klick von „ambulant“ in „vollstationär“ genügt – und schon stehen alle Daten bereit. Durch die tiefe Integration von ixx.vianova in Clinixx haben wir auch nur eine Schreibliste. Unsere Mitarbeiterinnen können die Diktatfunktion  von Clinixx auch in ixx.vianova aufrufen und nutzen.

Silke Leppin: Die Clinixx-Diktatfunktion läuft in ixx.vianova über einen Embedded-Button, der einen entsprechenden Browser-Aufruf in Clinixx startet. medatixx musste diesen für uns wichtigen und anspruchsvollen Integrationsaspekt extra entwickeln. Nach anfänglichen kleineren Hürden bei der technischen Umsetzung hat medatixx das gut gelöst und nun funktioniert es bestens.

Andrea Schmalzbauer: Der Bereitschaft von medatixx, das für uns zu realisieren, muss man besonderen Respekt zollen, da das Unternehmen auch eine eigene Diktiersoftware anbietet. Aber ebenso wie bei AMC war auch bei medatixx in jeder Projektphase spür- und erlebbar, dass die Kundenwünsche immer vorgehen. Bei großen Anbietern würde man so ein herausragendes Entgegenkommen wohl nicht erwarten dürfen.


Welches Fazit ziehen Sie jetzt, wo Clinixx und ixx.vianova im Live-Betrieb laufen?

Andrea Schmalzbauer: Ich würde das in genau dieser Konstellation sofort wieder einführen. Die beiden Produkte sind wirklich gut. Es gibt natürlich kleinere Macken, aber das ist normal. In der Klinik, in der ich früher gearbeitet hatte, wurde Clinixx eingesetzt und ich sagte mal: „Clinixx? Ich liebe es!“. Man sieht alles auf einen Blick, muss nicht ständig hin- und herwechseln oder sich durch unübersichtliche Menüs hangeln.

Peter Förster: Die gesamte Betreuung durch AMC und medatixx während des Projektes und auch danach war und ist hervorragend. Wir stehen in regelmäßiger Verbindung. Und wenn wir noch eine neue Idee haben, sind beide Unternehmen stets bereit, unsere Wünsche umzusetzen. Auch ich kann die Kombination von Clinixx als webbasiertem KIS und ixx.vianova für die Abbildung der MVZ-/Ambulanz-Anforderungen
nur weiterempfehlen.

Fachkliniken München (FKM)

Die Fachkliniken München sind hinsichtlich ihrer Konzeption deutschlandweit einzigartig. Hochspezialisiert bieten sie das gesamte Spektrum der urologischen Diagnostik und Therapie, der Viszeralchirurgie mit den Schwerpunkten Adipositas- und Hernienchirurgie, bzw. Coloproktologie, der operativen Gynäkologie mit dem Schwerpunkt der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie sowie die Orthopädie an. Der hohe Standard der Anästhesieabteilungen und die moderne Ausstattung der beiden Intensiv- und Wachstationen sorgen für eine hohe Qualität in der perioperativen Versorgung. Die Fokussierung auf Kernleistungen und das spezielle medizinische und pflegerische Know-how bilden die zentralen Erfolgsfaktoren. Die Gründung der Adipositas-, Beckenboden-, Wirbelsäulen-, Harnstein-, Hernien- und Prostatazentren sowie des Zentrums für urogenitale rekonstruktive Chirurgie stellen wesentliche Bausteine für die angestrebte Ausrichtung dar. Um den Patienten die mit einer Behandlung im Krankenhaus verbundenen Ängste und Sorgen zu nehmen, fühlt sich das FKM-Team in besonderem Maße dazu verpflichtet, für die Patientinnen und Patienten eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich rundum wohlfühlen. Fürsorgliche Mitarbeiter und ein komfortables, ansprechendes Ambiente sollen den Patientinnen und Patienten helfen, rasch zu genesen.

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